| Weltcup-Splitter 31.12.2009 |
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Thomas Morgenstern gewinnt Qualifikation Andi Kofler & Simon Ammann disqualifiziert Andreas Kofler springt derzeit wie vom anderen Stern, muss aber auf seinen Anzug aufpassen: Der österreichische Sieger von Oberstdorf zeigte in der Qualifikation für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen mit 137,5 Metern (140 Punkte) den weitesten Sprung, wurde aber wegen eines zu großen Anzugs kurz nach der Qualifikation disqualifiziert. Das gleiche Schicksal ereilte Simon Ammann (134 m, 131,2), der hinter Kofler Zweiter geworden war. Die beiden Protagonisten müssen nun am Neujahrstag im K.o-Duell gegen den Sieger der Quali, Thomas Morgenstern, bzw. den Zweiten, Wolfgang Loitzl antreten. Morgenstern sprang 130 Meter weit und erhielt dafür 126,4 Punkte. In Schlagdistanz - nämlich auf Rang vier - landete Koflers großer Herausforderer Janne Ahonen (119,4). Doch Kofler wirkt so souverän und stark, es wird einer außergewöhnlichen Leistung bedürfen, ihn am Neujahrstag zu schlagen, wenn der Tiroler sich denn an die Regeln hält. Schlierenzauer nach Arztbesuch Achter
Im Gegensatz zu Oberstdorf sprangen alle Athleten die Quali. Für die Tschechen war Jakub Janda, der immer besser in Fahrt kommt, als 5. der Beste, Siebter wurde der beste Slowene, Robert Kranjec. Bester Deutscher war Andreas Wank auf Rang neun, Michael Neumayer als 14. und der junge Richard Freitag als 15. schafften es unter die Top Twenty. Norweger am Rande der Krise Weiter schwer tun sich die Norweger. Nach dem schwachen Resultat von Oberstdorf war diesmal Bjoern-Einar Romoeren (12.) der beste Schützling von Mika Kojonkoski. Tom Hilde und Kenneth Gangnes flogen gar raus. Doch viele Arrivierte taten sich schwer auf der Olympiaschanze. Martin Schmitt wurde 19. vor Dimitri Vassiliev (21.), Anders Jacobsen (22.) und Weltmeister Andreas Küttel (23.). Michael Uhrmann verhinderte als 47. gerade so das vorzeitige Aus. Alle vier Polen dabei In voller Mannschaftsstärke erreichten die Polen das Hauptfeld, wenn auch außer Malysz mit durchschnittlichen Leistungen. Kamil Stoch, Stefan Hula und Krzyzstof Mietus landeten zwischen den Plätzen 40 und 50. Ebenfalls in voller Teamstärke sind die Tschechen und die Slowenen dabei. Die deutsche nationale Gruppe versuchte sich auch auf der Olympiaschanze im Ortsteil Partenkirchen - mit unterschiedlichem Erfolg. Severin Freund und Maximilian Mechler, der kürzlich einen Continentalcup gewinnen konnte, schafften die Qualifikation für das Neujahrsspringen, die übrigen vier DSV-Adler können am Silvesterabend ein Bierchen mehr zu sich nehmen. Besonders bitter ist das Aus für Felix Schoft, der punktgleich ausschied. Nur die niedrigere Startnummer und damit die schlechtere Platzierung im Gesamtweltcup sprachen gegen den Lokalmatador aus Garmisch-Partenkirchen. Die DSV-Adler begehen den Abend übrigens gemeinsam mit den Österreichern.Quelle Text: www.berkutschi.com Finnen schwärmen von Willingen Der Hotelier im Fischener Sonnebichl, wo die Skandinavier seit zehn Jahren regelmäßig absteigen, hat wie immer bei einem Podestplatz für einen finnischen Skispringer Sekt kalt gestellt. Doch Janne Ahonen und Trainer Hanne Väätäinen greifen lieber zu einem Glas Weißbier, ehe es zur Entspannung in die Sauna geht. Willingens Schanzenrekordler hat ein eindrucksvolles Comeback gefeiert und zum Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf sich mit Platz zwei eine gute Ausgangsposition verschafft.
Väätäinen kommt seit 1998 regelmäßig nach Willingen, hat die gesamte Entwicklung des Weltcup-Ortes miterlebt. "Ahonens Rekord wird offiziell bei 152 m geführt, er ist aber 156 m weit gesprungen", schwört der Chefcoach Stein und Bein. Die elektronische Weitenmessung endete an diesem Tag bei 150 m, laut Reglement werden alle Sprünge darüber mit 152 m geführt. Väätäinen ist froh über die Rückkehr Ahonens. Bis Kuusamo hat sie sein Team beflügelt, jetzt ist es eher zur Belastung geworden. Denn alle Blicke richten sich nur auf Ahonen. Skispringen steht in Finnland in den TV-Rankings ganz oben. Nur Formel 1 und Eishockey haben gelegentlich bessere Quoten. |



Ergebnisliste_Qualifikation_GAP_31.12.09.pdf
Mit Loitzl (2.), Adam Malysz (3.) und Noriaki Kasai (5.) sprangen wieder einmal viele Oldies unter die Top Ten. Gregor Schlierenzauer, der am Vortag noch bei ÖSV-Arzt Lotz in Innsbruck in Behandlung war, zeigte im Training, dass er zu allem in der Lage ist und sprang 139,5 Meter. In der Quali reichte es aber nur zu 126,5 Metern.
Trainer Väätäinen, sein Servicemann Ville Kantee, der als aktiver Skispringer im Waldecker Upland schon ganz oben auf dem Treppchen gestanden hat, und Ahonen geraten später ins Schwärmen über die Atmosphäre an der Mühlenkopfschanze. "Einer der besten Orte im Weltcup-Kalender", sagen sie unisono.










