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Nachwuchs der Willinger Skispringer im "Windkanal"

Sprungtrainer Jörg Pietschmann erfinderisch

 

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    © www.sc-willingen.de
   

Windkanal mit Schneekanonen

Österreichs "Adler" testeten die richtige Anlaufposition und Flughaltung im hochmodernen Klima-Windkanal im Rail-Tec-Arsenal in Wien. Die deutschen Adler sind regelmäßig im hochmodernen Windkanal von Audi in Ingolstadt zu Gast. Da kann der Skispringer-Nachwuchs nur neidisch werden. Aber Not macht erfinderisch. Im deutschen Weltcup-Ort Willingen hat sich Nachwuchstrainer Jörg Pietschmann einen eigenen "Windkanal" mit Schneekanonen gebaut.  

Dort bläst am Sonntag seinen Talenten kräftig der Wind um die Ohren. In Österreich hat sich der engagierte Trainer die Idee abgeschaut. Statt Wasser bzw. Schnee blasen die Kanonen Luft. Erste derartige Flug-Tests mit David Winkler verliefen vor dem Funktionsgebäude an der Mühlenkopfschanze und dem Cafe-Restaurant Aufwind erfolgsversprechend und lockten schon zahlreiche Fans an.  Auch Schanzenchef Wolfgang Schlüter war begeistert, weil er so noch mal einige Kanonen unter Belastung testen konte. 

Rechtzeitig zu den Flug-Übungen hat es an der Mühlenkopfschanze auch geschneit. Die größte Großschanze der Welt ist vom 15. bis 17. Februar 2008 wieder Schauplatz je eines Team- und Einzelwettbewerbs im Weltcup der Skispringer. Die Willinger, die mit Jenna Mohr die derzeit beste deutsche Skispringerin stellen und mit dem 15jährigen Stephan Leyhe ein Super-Talent in ihren Reihen haben, hoffen, dass bald auch im Weltcup ein einheimischer Skispringer an den Start gehen kann. Der Österreicher Heinz Koch arbeitet in Willingen-Winterberg sehr erfolgreich als Stützpunkttrainer.

 

 

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