| Deutschlandpokal Rastbüchl |
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Christoph Leyhe für Alpencup qualifiziert Die Willinger Skispringer Christoph Leyhe, Jenna Mohr und Anna Häfele haben ihre Fahrkarten für internationale Wettbewerbe gelöst. Beim ersten Springen des Jahres um den Alpencup überzeugte das Trio und wurde von den Nationaltrainern belohnt. Für Christoph Leyhe steht am Wochenende seine internationale Premiere an. In Predazzo (Italien) wird er im Alpencup von Bundestrainer Knut Klinge an beiden Tagen eingesetzt. Am ersten Wettkampftag in Rastbüchel (Bayrischer Wald) machte dem Willinger der Rückenwind zunächst zu schaffen. "Dank seiner guten Technik hat er aber wenig an Weite verloren", stellte Trainer Jörg Pietschmann fest. Nach 67,5 Metern war der Sprung auf der Baptist Kitzinger-Schanze zuende. Im zweiten Versuch legte Leyhe noch mal nach: Nach 75 Metern setzte er im Schnee auf. Lohn für die Steigerung war der sechste Rang. Am Sonntag zeigte Leyhe zwei gleichwertige Sprünge von 73 und 72,5 Metern. In der Konkurrenz bedeutete dies Platz acht. Es fehlten nur 6,5 Punkte, um auf das Siegerpodest zu klettern. Mit Heimtrainer Klaus Huber geht es nun am Wochenende erstmals zu einem Springen um den Alpencup nach Norditalien. Wieder international an den Start gehen werden die Skispringerinnen aus dem Upland. Jenna Mohr hat den Wechsel ins Senioren-Lager gut verkraftet. Am ersten Tag sprang sie wie Teamkollegin Anna Häfele sehr verhalten. "Wir haben beiden noch einmal einige Ratschläge gegeben und sie haben sie gut umgesetzt", freute sich Pietschmann über die Verbesserungen. So steigerte sich Mohr von 67,5 Metern auf 73 Meter und kletterte auf Rang drei. Häfelieferte nach 65 Metern einen Sprung von 69,5 Metern ab, was Rang sechs in der Gesamtwertung bedeutete. Besser lief es am zweiten Tag für die beiden Upländerinnen. Mohr kam bei 71 und 72 Metern auf den Boden zurück. Rang drei in der Tageswertung war der Lohn. Für Häfele wurden zwei Mal 70 Meter gemessen und in der Ergebnisliste wurde sie auf Rang fünf geführt. Als drittbeste Juniorin hat sie den Grundstein für die Qualifikation zur Junioren-Weltmeisterschaft gelegt. Für Januar wurden die beiden Weitenjägerinnen von Bundestrainer Daniel Vogel zum Wettkampf nach Toblach eingeladen. Eine erste Duftmarke setzte Stephan Leyhe. Zwei Jahre jünger als die restliche Konkurrenz bei der Jugend bewies er Nervenstärke und erreichte nach Sprüngen von 70 und 70,5 Metern einen guten neunten Platz. Die beiden Tage hatten für ihn mit einem Schock begonnen: Am Samstag zeigte Leyhe Sprünge von 73 und 73,5 Metern. Dies wäre der vierte Platz gewesen. Doch er wurde aus dem Wettbewerb genommen. Bei der Materialkontrolle war sein Anzug am Bauch um zwei Zentimeter zu groß. "Die haben das Haar in der Suppe gesucht und auch gefunden", kommentierte Pietschmann den Vorfall. Den Grund, warum der Anzug zu groß war, erklärte der Trainer: "Stephan war so nervös, dass er den ganzen Tag nichts gegessen hatte. In diesem Alter fällt da der Bauch schon einmal ein und der Anzug ist zu groß." Am Sonntag ging es mit dem selben Anzug gut. "Wir haben ihm erst einmal richtig zu essen gegeben. Zwar konnte er kaum Luft holen, aber der Anzug hat gepasst", fügte der Trainer mit einem kleinen Lächeln an. Quelle Text: www.hna.de |















