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Birgit Jüngst vom SC Willingen beim Marathon-Weltcup in Alpe d’Huez auf Platz drei

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ALPE D’HUEZ. Beim Marathon-Weltcuprennen im französischen Alpe d’Huez fuhr Birgit Jüngst vom SC Willingen auf den dritten Rang. Zum Auftakt der UCI Marathon-World-Serie kamen allerdings nur etwa 170 Teilnehmer ins Ziel. Das Podium in Alpe d’Huez warr in den Klassen der Herren und Damen dennoch stark besetzt. Bei den Damen siegte die Niederländerin Bernardine Boog Rauwerda in 5:46:44 Stunden vor der jungen Österreicherin Martina Deubler, die knapp fünf Minuten Rückstand hatte.

Marathon-Europameisterin Birgit Jüngst fuhr 19 Minuten nach der Siegerin als Dritte über den Zielstrich. Jüngst musste das Rennen aufgrund des Regens und der Kälte allerdings zwischenzeitlich unterbrechen.

Beim Start in Les deux Alpes schien der Wettergott noch ein Herz für die Fahrer zu haben. Strahlender Sonnenschein, keine Wolke am blauen Himmel und angenehme Temperaturen auch auf 1600 Metern Höhe.

Nach einem kurzen Anstieg folgte ein zehn Kilometer langer, technisch anspruchsvoller Downhill. Es folgte eine Strecke über 100 km mit fast 4500 Höhenmetern.

„Die Strecke war wirklich sensationell“, zeigte sich Birgit Jüngst begeistert. Leider verabschiedete sich die Sonne und es kam der Regen. Beim Anstieg in Richtung Alpe D’Huez fiel sogar etwas Schnee, der das Rennen für die Fahrer deutlich unangenehmer machte

Nach der ersten Hälfte des Rennens lag Birgit Jüngst noch in Führung. In der Abfahrt ist sie dann aber derart verfroren, dass sie im Sanitäterwagen mit Decken aufgewärmt werden musste. Nachdem ein Zuschauer ihr eine Jacke geborgt hat, setzte sie das Rennen weiter fort und kam noch als Dritte ins Ziel.

Bei den Herren machten drei der anerkannt besten Marathonfahrer der Welt den Sieg unter sich aus. Sieger wurde Mannie Heymans (4:26:58 Stunden) vor Thomas Dietsch (4:27:12) und Alban Lakata (4:28:25).

Auf Platz elf landete Marc Ruhe (5:01:29), Lebensgefährte von Birgit Jüngst und ehemaliger Weltmeister im Wintertriathlon. Er hatte nach zwei Reifenschäden keine Chance auf einen Platz unter den besten Zehn.

Quelle Bericht: www.hna.de

 
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